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Fallstudien von Green Logistics

In acht exemplarischen Fallstudien werden mit den Projektpartnern in den Bereichen Transport (»ecoTransport«) und Intralogistik / Logistikimmobilie (»ecoHub«) die Haupttreiber für Emissionen identifiziert und Best Practices, Kennlinien sowie Checklisten erarbeitet, die es kmU und Großunternehmen gleichermaßen ermöglichen, ihre Logistik umweltverträglicher zu gestalten. Darüber hinaus erfolgt der Nachweis für die Realisierbarkeit von »Green Logistics« unter Beachtung ökonomischer Aspekte.

Fallstudien zu »ecoTransport«

In dem Bereich »ecoTransport« werden sieben Fallstudien mit dem Ziel der konzeptionellen Gestaltung einer grünen Logistik im Bereich Transport durchgeführt.

Ökoeffiziente Tourenplanung

Ökoeffiziente Tourenplanung

Derzeit führen Logistikdienstleister wie United Parcel Service auf täglicher Basis eine Tourenplanung nach ökonomischen Gesichtspunkten durch. In der Fallstudie ecoPlan wird diese Gebietsauslegung nun unter Beachtung ökologischer Kriterien durchgeführt und es werden alternative Zustellkonzepte konzipiert und im Realbetrieb erprobt.

Ökologisches Netzwerkmanagement

Ökologisches Netzwerkmanagement

In 2010 betrug der Auslastungsgrad vom Ladevermögen im Inlandsverkehr lediglich 60%. Das ökologische Netzwerkmanagement hat das Ziel, durch Auslastungsoptimierung bei gleichbleibender Qualität die Verkehre und damit die Emissionen zu reduzieren.

Ökoeffizientes Flottenmanagement

Ökoeffizientes 									Flottenmanagement

Technologische Ansätze mit Fokus auf alternative Antriebstechnologien und regenerative Kraftstoffe werden im Rahmen des ökoeffizienten Flottenmanagements detaillierter untersucht.

CO2-Vermessung des Intermodal-Netzes

CO<sub>2</sub>-Vermessung 									des Intermodal-Netzes

Mit den Tools für die ökologische Bewertung von Transporten, wie beispielsweise ecoTransIT World, sind bereits effiziente Massenkalkulationen für eine größere Anzahl an Einzeltransporten möglich. Jedoch stößt auch dieses Tool derzeit noch an seine Grenzen.

Intermodalität von morgen

Intermodalität 									von morgen

Die Modalverlagerung des Gütertransports (von der Straße auf die Schiene bzw. auf Binnenwasserstraßen) bietet Potentiale, die Ressourcen- und Energieeffizienz der Logistikbranche zu steigern. Für die weitere Erschließung von Verlagerungspotentialen auf die Schiene untersuchten die Praxispartner die Erfordernisse der Stückgut- und Paketlogistik auf Langstrecken.

Ökoeffizientes Behältermanagement

Ökoeffizientes 									Behältermanagement

Bei den Hauptlauffahrten kommen sowohl in der Paket- als auch der Brieflogistik Wechselbrücken zum Einsatz. Diese flexiblen Ladungsträger bilden die Schnittstelle zwischen Transport und Intralogistik. Während die Erfassung der Ankunfts- und Abgangszeiten über ortsgebundene Systeme bereits in vielen Fällen implementiert ist, werden die Potentiale durch eine Überprüfung positionsbezogener Angaben bisher nicht genutzt.

Schadstoffemissionstracking von Transporten

Schadstoffemissionstracking 									von Transporten

Die objektivste Methode, die ökologische Wirkung von Transporten zu vergleichen, ist, die spezifischen sendungsbezogenen Emissionen real zu ermitteln. Aktuell werden durch LKW-Transport bedingte Emissionen in der Regel über den durchschnittlichen Treibstoffverbrauch z. B. des gesamten Fuhrparks ermittelt. Die spezifischen Touren und Tourverläufe gehen dabei lediglich als Ganzes ein und Emissionen werden pauschaliert abgeleitet.

Fallstudie »ecoHub«

In der Fallstudie »ecoHub« wird der Einsatz ökologischer Technologien in der konzeptionellen Gestaltung eines repräsentativen logistischen Umschlagszentrums erstmals im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes berücksichtigt. Bisherige Ansätze fokussieren ausgewählte Bereiche eines Umschlagszentrums wie z. B. die Gebäudeerstellung (Verwendung erneuerbarer Rohstoffe, hohe Wärme- und Dämmschutztechnik etc.) und / oder die Gebäudetechnik (Wärmerückgewinnung für die Heiz- und Klimatechnik, bedarfsgerechte und energiesparende Beleuchtungstechnik etc.).
Im Rahmen dieser Fallstudie werden alle relevanten Bereiche - Gebäude, Gebäudetechnik, intralogistische Einrichtungen und Prozesse - eines Umschlagszentrums hinsichtlich ihrer spezifischen ökoeffizienten Optimierungspotentiale betrachtet und die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen den Bereichen, den verschiedenen Technologieansätzen sowie dem Bereich Transport analysiert. Hierauf aufbauend wird ein Baukastensystem für ökoeffiziente Lösungen für unterschiedliche Einsatzzwecke und Rahmenbedingungen (z. B. Neubau oder Bestandsoptimierung) entwickelt, welches eine ganzheitliche Planung und Realisierung sowohl für die Erstellung als auch den Betrieb eines ökoeffizienten Umschlagszentrums ermöglicht. Die Fallstudie ist in vier Teilbereiche aufgeteilt:

  • Gebäude und Gebäudetechnik incl. Ressourcengewinnung
  • Intralogistik
  • Prozesse und Prozessteuerung
  • Synergien

Surplus Energetic Autarky Logistic Warehouse (SEAL)